Snørock 2016

Der Flieger ist gebucht: Snørock wir kommen!

Lange habe ich mich darauf gefreut. Dieses Jahr hat es endlich geklappt. Wir fahren Ende April nach Norwegen zum Snørock 2016. Der Flieger ist gebucht und die Unterkunft steht auch fest.

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Der Plan

Freitag, 29. April: Um 17.00 Uhr muss ich pünklich aus dem Büro sonst verpasse ich den Flieger, denke ich mir. 17.10 Uhr habe ich alles erledigt und kann den PC herunter fahren. Endlich. Mein Vater wartet bereits mit Hund und Gepäck auf mich. Ich hoffe, es hat nicht zu viel Verkehr.
Freitag 17.20 Uhr (lach): Knapp eine Stunde vor Abflug kommen wir am Checkin am Flughafen Zürich an. Das Gepäck muss ich am Schalter abgeben, die Skies und Chip an einem separaten Schalter. So, dies ist auch geschafft. Jetzt nur noch zum Gate kommen und in den Flieger steigen. Nach knapp drei Stunden erreichen wir kurz vor zehn Uhr Abens Oslo. Alles Gepäck zusammen Suchen und Chip abholen. Er hat den Flug bestens überstanden, aber freut sich auch riesig mich wieder zu sehen. Weiter geht es danach mit dem Mietauto, fast zwei Stunden, in Richtung Lillehammer. Wir alle freuen uns, wenn wir es auch durch das Schneegestöber am Schluss, noch geschafft haben. Schlafen, nur noch schlafen.

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Samstag, 30. April: Gemütlich stehen wir alle um zehn Uhr auf und essen unser Frühstück. Start des Prologes ist erst um 13.00 Uhr. Mein Start ist dann erst um 13.47:40 Uhr. Ich freue mich riesig auf den 900m langen Sprintwettkampf. Er setzt sich wie ein normaler Langlaufsprint, aus Prolog, Halbfinale und Finale, zusammen. Die ersten zwei im Finale qualifieren sich jedoch für das Superfinale und dürfen gegen die Superstars wie Ole Einar Björndalen oder Peter Northug starten.

Das Rennen / Skijöring pur

Eine Stunde vor dem Start fange ich an Chip und mich aufzuwärmen und uns vorzubereiten. Ich habe ein gutes Gefühl. Das Wetter, mit knapp Null Grad und Schneefall, ist vielleicht nicht das Beste, aber ist für uns alle das Gleiche. In zehn Sekunden Start und … los! Es gibt nur eins, voll Gas! Alles läuft bestens, kein Sturz einfach nur schnell und dann geht es in die Schlusskurve und ich höre, eher nebenbei, dass es eine schnelle Zeit wird. Auf der Ziellinie noch den Ausfallschritt, man weiss ja nie. Bestzeit, yeah! Chip und ich sind happy und wenn ich dann auf die Zeiten schaue bin ich froh, den Ausfallschritt gemacht zu haben. 0.2 Sekunden auf meinen norwegischen Kollegen Mikal. So sind wir für das Halbfinale qualifiziert. Ab dem Halbfinal starten wir in 8er Teams, im Massenstart, gegeneinander. Die ersten Zwei sind dabei sicher weiter. Der Start im Halbfinale verlief gut. Am ersten Anstieg sind Chip und ich an fünfter Position und als wir oben auf die Fläche kommen, führen wir. Diese Führung können wir von da an immer behalten und gewinnen dieses Halbfinale souverän.

Der siegreiche Zieleinlauf vom Halbfinale

Somit geht es weiter in das Finale. Wenn wir hier unter die ersten Zwei laufen, dürfen wir in das Superfinale. Die Spannung steigt. Das Finale. Acht Teams in einer Reihe und alle wollen diesen Heat gewinnen. Dieser Start war ein reines Chaos. Hunde, Leinen, Stöcke überall und alle wollen noch schneller sein. Wir kommen als Sechste auf die Fläche und starten die Aufholjagd. Kurz vor dem Stadion sind Chip und ich auf gleicher Höhe mit Yngve und nur Mikal ist vor uns. Letzte Abfahrt. Mikal stürzt – und nimmt mich mit. Wir beide liegen jetzt im Schnee und alle fliegen an uns vorbei. Bye bye Sieg. Genervt und enttäuscht rutschen wir als 7es Team ins Ziel. Schade. Aber das ist Sport und ich denke mir nur: Nächstes Jahr komme ich wieder!

Die Superstars

Anschließend sind die Superstars an der Reihe. Ole Einar Björndalen und Thomas Northug haben nur knapp eine vier Sekunden schnellere Zeit als ich. Petter Northug war sogar langsamer als ich. Das freut mich riesig. Als krönender Abschluß des Rennens stand das Superfinale auf dem Programm. Die schnellsten aus dem Finale gegen die schnellsten Stars. Somit ging das Rennen zu Ende. Aber noch lange nicht der Tag.

Die Party

Am Abend war ein Bankett mit Konzert und anschießendem DJ angesagt. Partytime. Madcon war sicherlich das Highlight des Abends. Wir alle haben bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und einfach nur Spaß gehabt.

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Die Heimreise

Sonntag, 01. Mai: Gegen Mittag erwachen die meisten in unserer Cabin und essen ihr Frühstück. Danach war Packen und vorallem Aufräumen. Am Abend fliegt unsere Maschine wieder in die Schweiz. So fahren wir wieder langsam mit unserem Mietauto nach Oslo. Ohne Stress checken wir alles wieder ein und trinken einen letzten Kaffee im Gate. Mit hammer Errinnerungen steigen wir dann, ein bisschen Wehmütig, in das Flugzeug in Richtung Schweiz.

Bis nächstes Jahr!
Euer Adrian Meissner

 

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By | 2016-10-25T20:07:55+00:00 9. Mai 2016|Aktuelles, Allgemein, Berichte, Zughundesport|0 Comments

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