19. März: Der Goldberglauf

//19. März: Der Goldberglauf

Wie man aus 14 frühlingshaften Kilometern 28 macht.

Leute, der Frühling kommt! Das sollte auch für Schlittenhundfreunde kein Grund für Traurigkeit sein, denn der Frühling bietet astreine Alternativen. Zum Beispiel Landschaftsläufe, welche jetzt zu Jahresbeginn wieder verstärkt von örtlichen Vereinen, vom IVV oder von bewegungsfreundlichen Privatpersonen veranstaltet werden. Schau euch um! Ich bin mir sicher, dass sich auch in eurer Nähe etwas tut.

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Diese Läufe und organisierte (Nordic-)Wanderungen haben meist einen angenehm familiären Charakter, es gibt kein Stadtmarathon-artiges Gedränge und meist ist man auch mit Hundebegleitung ein gern gesehener Gast. Eine kurze Anfrage zur Rückversicherung und dann kann es meist auch schon los gehen.

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Unser örtlicher familiärer Landschaftslauf hört auf den Namen “Goldberglauf” und es werden Längen von 6 und 14 Kilometern angeboten.

Zur Startlinie? Zu Fuß!

In unserem Fall sind es schlappe 7 Kilometer bis zum Start, also eine überschaubare Distanz, welche wir als Warm-up nutzen und auch bereits zu Fuß zurück legen. An der Goldbergalm, Start- und Zielbereich des Goldberglaufs, ist bereits einiges los.

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Hinein in die gute Stube und faire 5 Euro Startgebühr bezahlt. Dann geht es an den Feinschliff, die letzte Stärkung vor dem Start. Ich habe vorsichtshalber ein bisschen was zu trinken und einen Faltnapf dabei.

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10 Minuten vor Startschuss sind die Teilnehmer damit beschäftigt, zu 80er-Jahre-Pop Aufwärmgymnastik zu treiben. Da meine beiden Begleiter Kasimir und Melvin in Sachen Rhythmusgefühl komplett talentfrei sind, beobachten wir die Szenerie lieber aus sicherem Abstand.

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Start zum Goldberglauf 2016

Ich starte wie gewohnt von ganz hinten, was aufgrund vieler Nordic Walker nicht die allerbeste Entscheidung war. Aber wir haben Zeit, sind nicht auf der Flucht. Der linke Blinker kann noch früh genug gesetzt werden.

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Wir verlassen für ein kurzes Stück den Wald, es geht bergab und wir lassen es mit einem angenehmen Sub-4er-Schnitt erstmal laufen.

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Es geht wieder nach oben und schon schießen wir zur Spitzengruppe auf.

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Oben angekommen – es waren etwa 80 Höhenmeter – steht bereits die erste Verpflegungsstelle.

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Sie haben an alles gedacht. Selbst für die Hunde ist eine Verpflegungsstelle aufgebaut!

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Hammer! Energie-Kugeln aus Haferflocken, Kokos, Nüssen und Zimt. Selbstgemacht und extrem lecker! Ich überlege kurz, ob ich den Goldberglauf zur All-You-Can-Eat-Party switchen soll, entscheide mich aber 3 Kugeln später dann doch für´s weiterlaufen.

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Nach 5 Kilometern sind wir in Führung. Es geht auf dem sogenannten “Breiten Weg” Richtung Nord.

Die 14-Kilometer-Schlaufe

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Wir müssen rechts den Berg hinunter.

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Das Wetter ist perfekt, sonnig und nicht zu warm.

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Der Lauf findet eh zu 4/5tel im schattigen Wald statt.

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Nachdem wir am untersten Punkt der Schlaufe angekommen sind, geht es logischerweise links wieder nach oben.

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Drive-In-VP

Plötzlich fährt ein Auto neben uns her. Es ist ihm peinlich, denn er hat den Verpflegungsstand noch nicht aufgebaut, wir waren ihm zu schnell. Er will uns direkt aus dem Auto heraus verpflegen. Ein sogenannter Drive-In-VP! Was für ein großartiger Service. Wir aber sind dank Energiekugeln und Wasser(napf) noch gut versorgt.

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Die Beschilderung und Auszeichnung des Wegs ist ausgezeichnet und sollte selbst von einem Husky verstanden werden.

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Für Kasimir ist dies die erste offizielle Lauf-Teilnahme. Mit dem NAFPUT soll morgen für ihn auch schon die zweite stattfinden, aber das ist eine andere Geschichte.

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Hier wird der zweite Verpflegungsstand aufgebaut.

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Auf dem Schleifen-Rückweg kommen uns die schnelleren Nordic Walker entgegen.

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Die Konkurrenz schläft nicht. P1060157 (10)

Finale

Wir kommen als Erste im Ziel an und machen uns dann auch schon bald wieder auf den Heimweg.

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Insgesamt kam dieser Ausflug auf immerhin 28 Kilometer und als Double-Feature mit dem am nächsten Tag anstehenden NAFPUT ist auch dieses Wochenende ein gutes Trainingsprogramm für den JUNUT.

Fortsetzung folgt.

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By | 2016-10-25T20:07:56+00:00 26. März 2016|Berichte|0 Comments

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