Der Hundetriathlon von Canicross-Outdoorsports am 4. und 5. Juni 2016.

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Swim, bike, run: Das war der erste CaniX Dogtriathlon!

Vom 3. bis 5. Juni führte uns der Weg zum Lütschestausee nach Thüringen, idyllisch gelegen zwischen dichten Wäldern in der Nähe von Frankenhain und Oberhof.

Dort stellte das Team von Canicross-Outdoorsports rund um den Campingplatz Oberhof eine fantastische Veranstaltung auf die Beine: Triathlon beziehungsweise Duathlon mit Hund. Im Klartext heißt das 150 Meter Schwimmen, 3.8 Kilometer Bikejöring und 1,8 Kilometer Canicross, sowie ein Nachtlauf.

Bereits bei unserer Ankunft am Freitagabend sind wir begeistert vom tollen Ambiente des Veranstaltungsortes. Nach der Anmeldung und dem Vet-Check steht eine Besichtigung des Geländes auf dem Plan.

Die Schwimmstrecke führt nah am Ufer vorbei und ist auch für Zuschauer gut einsehbar. Hier gehen am Samstag die Damen und am Sonntag die Herren an den Start. Auch die Wechselzone steht bereits.

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Der erste Adrenalinschub durchströmt uns. Wird der Wechsel vom Rad auf Canicross gut klappen? Wie teile ich meine Kräfte am besten ein? Vorfreude und Aufregung machen sich breit, doch die Anreise und der vorangegangene Arbeitstag fordern ihren Tribut und so geht es erst einmal  ins Bett, um für den morgigen Wettkampftag fit zu sein.

Triathlon Tag 1

Samstag, 7 Uhr, Teilnehmerbesprechung. Am Ufer herrscht bereits reges Treiben. Die TeilnehmerInnen richten ihre Fahrräder und Scooter in der Wechselzone ein. Startnummernbänder, Laufschuhe und Klamotten werden bereitgelegt. Ingo heißt derweil alle Sportler herzlich willkommen und erklärt den genauen Wettkampfablauf.

Etwas Zeit haben wir noch, die Duathleten starten erst nach den Triathleten und so haben wir die Chance, die ersten Starter zu beobachten. Als Erste stürzt sich Silke mit ihrem Samson ins kühle Nass. Wir sehen das harmonische Team in langen Zügen an uns vorbei schwimmen, bevor es nun auch für uns Zeit wird, alles vorzubereiten.

Duathlon: Bikejöring oder nur Fliegen kann schöner sein

Hunde bellen aufgeregt. Biker atmen tief durch, spannen ihre Muskeln an und überprüfen ein letztes mal die Leinen. Im Minutentakt begeben sich die Teams auf den Trail.

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Ich gebe meiner Hündin, als ich meine Startzeit in roten Zahlen direkt neben mir sehe, das Signal. Ich trete in die Pedale, die Leine spannt sich, meine Hündin legt sich in ihr Geschirr und wir brausen los. Der Trubel hinter uns ebbt langsam ab. Der breite Trail führt uns am Campingplatz entlang über einen Waldweg, der sich durch vorangegangene Regenfälle an der ein oder anderen Stelle in einen kleinen Weiher verwandelt hat.

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Die Wege sind breit und Überholvorgänge gut machbar. Nach etwa 900 Metern folgt der erste Anstieg. Dieser wirkt auf dem erstem Blick nicht steil, zieht sich aber. Danach haben die Beine eine kurze Verschnaufpause, bevor ein kurzer aber dieses Mal knackiger Schlussberg folgt. Oben steht für die Hunde Wasser bereit, was viele gerne annehmen. Mit frisch gebadeten Pfoten schlängelt sich der Trail nun rasant hinunter Richtung Wechselzone.

Ohne Pause weiter zum canicrossen!

Jetzt heißt es schnell sein. Ich binde meinen Hund an der dafür vorgesehenen Vorrichtung an und schiebe mein Rad zum Platz mit meiner Startnummer. In der Zwischenzeit bekommt meine Hündin von einer Helferin Wasser angeboten. Ein toller Service!

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Ich renne zurück, löse die Leine und starte auf die Laufstrecke. (Anmerkung: es ist sinnvoll auch den Helm abzulegen, grundsätzlich ist aber das Laufen mit Helm machbar 🙂 )

Die Laufstrecke ist im ersten Abschnitt identisch mit der Bikejöringstrecke. Nach gut 800 Metern biegen die Sportlerinnen und Sportler dann nach rechts ab und umrunden den Campingplatz. Dabei werden wir von den Urlaubern vor Ort, die das Spektakel von ihnen Wohnwägen und Zelten aus beobachten, angefeuert.

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An der Rezeption vorbei, kann ich bereits den See wieder sehen und laufe die letzten Meter bis ins Ziel.

Fackeln und Gänsehaut

Nach einem verdienten Nachmittagsschläfchen finden sich alle Sportler gegen 22 Uhr zum Nachtlauf ein. Dieses Mal starten Männer und Frauen. Für letztere ist nach diesem Start der Wettkampf zu Ende, während die Herren am Sonntag Ihren Triathlon oder Duathlon absolvieren.

Mit Stirnlampen bewaffnet muss noch einmal der Campingplatz umrundet werden. Trotz Nieselregen eine tolle Stimmung inklusive Gänsehautgarantie beim Zieleinlauf.

Fazit

Der erste CaniX Dogtria-/duathlon war eine super organisierte Veranstaltung mit einem tollen Trail in herrlicher Natur, abgerundet durch ein Kinderrennen. Wir kommen gerne wieder!

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Website des Veranstalters: http://www.canicross-nrw.de/CaniX-Dogtriathlon

Warst Du auch mit am Start oder hast das Rennen live mitverfolgt? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

By | 2016-10-25T20:07:55+00:00 6. Juni 2016|Allgemein, Berichte|0 Comments

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